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Bürgler - Gloor in den Top zwanzig klassiert
eb. Im Französischen St. Mamet verfolgten an die 20'000 Zuschauer den Motocross Seitenwagen Grand Prix von Frankreich. In der dreißig jährigen Vereinsgeschichte organisierten die Südfranzosen ihre erste Weltmeisterschaft. Als einziges Schweizer Team standen Andy Bürgler und Markus Gloor am Start. Mit den Rängen achtzehn im ersten und Rang zwölf im zweiten Lauf verbesserten sich die Innerschwyzer im WM Zwischenklassement auf Rang neunzehn. Der amtierende Weltmeister Joris Hendrickx – Kaspers Liepins Bel/Lat schloss bis auf vier WM Punkte auf Willemsen – Eggink auf.
Die Sommerliche Hitze und der mächtig aufgewirbelte Staub forderte vor allem von den Passagieren alles ab. Aber auch die Fahrer wurden gefordert indem sie manchmal einfach nach Gefühl um die engen Kurven fuhren und die extrem weiten Sprünge nahmen. Eine weitere Herausforderung war die Abstimmung der Motoren. Mechaniker Roger Dober fand einmal mehr die optimale Einstellung des Fahrwerkes und des Vergasers, so das Bürgler – Gloor in den Zweikämpfen meistens als Sieger hervor ging. Den Bürgler – Gloor vermochten sich in jedem Rennen um sechs Plätze zu verbessern. Als Starter aus der zweiten Reihe, hat man es sehr schwer schon von Anfang an vorne mit zufahren.
Eine beinahe perfekte Rennpisten wurde vom MSC St. Mamet /F für die Weltbesten Seitenwagen Teams hergerichtet. Mit sehr wenigen Ausnahmen, wird diese Motorsportart von Amateuren betrieben. Nur wenige Teams, vor allem aus den Benelux Staaten können den Motocrosssport zumindest als Halbprofis betreiben. Dies war sicher auch der Grund warum „nur“ dreissig Teams in Frankreich am Start waren. Das einzige Schweizer Team von Andy Bürgler und Markus Gloor wollten die Gelegenheit jedoch wahrnehmen und sich mit weiteren WM Punkten im Zwischenklassement zu verbessern und unternahmen die rund 800 km lange Reise nach St. Mamet / Frankreich. Und es hat sich gelohnt. Die Klassierungen achtzehn in ersten Lauf und dem zwölften im zweiten Rennen brachten die beiden auf den neunzehnten Rang im Zwischenklassement der laufenden Weltmeisterschaft. Die mit sehr vielen Sprüngen belegte Rennstrecke war nicht jedermanns Sache. Es war ein Typischer Soloparcours, der aber von den Weltbesten Seitenwagen Teams mit ebenfalls weiten Sprüngen eindrücklich gemeistert wurde. Die nächsten WM Rennen finden in den Baltischen Staaten statt. Als erstes geht’s nach Kivioli / Estland und eine Woche später wird die WM in Kegums / Lettland fortgesetzt.

